„— denn der Tod kann nicht küssen“

Das autofiktionale Werk von Liddy Bacroff

„Es ist nunmal eine unverwüstliche Überzeugung, dass Liebe irdisch ist, bleibt und sein wird, — denn der Tod kann nicht küssen“. (Liddy Bacroff, 1930).

Neun Texte und Kurzgeschichten verfasste Liddy Bacroff 1930 bis 1931 im Gefängnis. Diese zeichnen ein einzigartiges Bild einer poetischen, gewitzten und selbstbewussten trans Frau. In ihren bisher kaum beachteten autofiktionalen Texten reflektiert sie über queeres Begehren, Fantasien, aber auch ihren Alltag als queere Sexarbeiterin. Mit der Veröffentlichung wird erstmals ihr literarischer Nachlass vollständig zugänglich gemacht. Die NationalsozialistInnen ermordeten die auf St. Pauli arbeitende und lebende Liddy Bacroff 1943 im KZ Mauthausen. — denn der Tod kann nicht küssen würdigt Bacroffs literarisches Werk als Korrektiv der bisherigen Geschichtsschreibung, indem es die Künstlerin und Sexarbeiterin selbst zu Wort kommen lässt. Mit einem Vorwort von Renée Grothkopf und Anton Wegener. Gefördert durch die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und das Zentrum Gender & Diversity (Hamburg).

Das PDF des Buchs steht hier als Open Access zum Download zur Verfügung: „— denn der Tod kann nicht küssen“

Grafik zu Liddy Bacroff
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